Digitale Ökosysteme & Plattformökonomie
#gleichrichtigmachen
Königsdisziplin im Digital Business: Vielversprechend und herausfordernd
Digitale Ökosysteme sind sozio-technische Systeme, in denen Unternehmen und Menschen kooperieren. Alle sind freiwillig dabei, bleiben unabhängig und versprechen sich von der Teilnahme klare Vorteile. Im Zentrum steht eine Digitale Plattform, die die Kooperation möglichst gut und skalierbar unterstützt. In der Harmonisierung und Vermittlung zwischen Anbietern und Konsumenten liegt ein enormer Wert und Marktmacht durch schnelles Wachstum und enge Bindung.
Digitale Ökosysteme und Plattformen sind durchsetzungsstark. Sobald sie eine gewisse Größe erreicht haben, können sie eine enorme Sogwirkung entfalten. Dann sind sie kaum noch zu stoppen.
Wir haben hier Beiträge zusammengestellt, die jeweils auf bestimmte Aspekte von Digitalen Ökosysteme und Plattformen eingehen und diese herausarbeiten. Vor allem gehört dazu auch eine Reihe von Beiträgen, die sehr typische und häufig in der frühen Phase des Aufbaus gemachte Fehler beleuchtet und immer darlegt, wie es besser gemacht werden kann.
Nicht zu Beginn gleich falsch abbiegen!
Teil 2: Fokus falsch – zu viel Technik oder zu viel Meta-Ebene
Software kann man nicht kaufen, wenn es um echte digitale Transformation geht – vor allem beim Aufbau von Digitalen Ökosystemen und Plattformen. Entscheidend ist die Rolle, die ein Unternehmen übernehmen will: Wenn man aktiv gestalten will, mit digitalen Geschäftsmodellen, klarer Problemlösung und wirklichem Mehrwert, dann schlägt Eigenentwicklung auf jeden Fall Standardlösungen. Es reicht so gut wie nie, ein Marktplatz-Tool von der Stange zu kaufen und zu denken, damit wäre der Weg frei für ein bahnbrechendes Ökosystem. Wo kommt dann die Harmonisierung her? Wie bildet sich exakt das Geschäftsmodell ab? Wie bleibt man flexibel genug, um auf Erkenntnisse auch wirklich reagieren zu können? Wer die großen Räder drehen will, muss auch einen großen Hebel ansetzen und den Kern selbst bauen.





