Architekturbewertung und -Reviews

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Klarheit, Fokus, Entscheidungssicherheit – schnell, pragmatisch, fundiert

​Wenn die Software-Architektur nicht passt, dann drohen fast immer ernsthafte Probleme für ein Software-System. Verfehlte Qualitätseigenschaften wie Performance oder Sicherheit. Langsame Entwicklungsgeschwindigkeit und hohe Änderungsaufwände. Mangelnder Fortschritt, fehlender Nutzen für das Business, Scheitern kompletter Projekte und Produkte.

Defizite in der Software-Architektur bleiben oft lange unentdeckt. Software-Architektur ist meist schwer zu greifen. Sie ist als Abstraktion bzw. sogar Kombination von vielen Abstraktionen oft auch schwer vorstellbar und vermittelbar. Oft ist Software-Architektur auch nicht klar herausgearbeitet und gut dokumentiert. Das macht sie noch schwerer zu greifen. Darin die Ursachen möglicher Probleme zu finden, ist extrem schwierig.

Architekturbewertung (auch: Architektur-Review) hilft, ein System und seine Architektur besser zu verstehen, Defizite aufzudecken und Entscheidungen abzusichern. So wird effektiv verhindert, dass Defizite lange verborgen bleiben.

Architekturbewertung kann in jeder Situation helfen. Bei Neuentwicklungen, auch in frühen Phasen und besonders bei agilem Vorgehen. Bei Weiterentwicklungen, die immer wieder neue Anforderungen bringen und von neuen Technologien profitieren können. Bei Modernisierungen oder größeren Umbauten. Bei auftretenden Problemen und Schieflagen.

Egal welche Situation: Architekturbewertung schafft Klarheit. Führt zu klareren Anforderungen. Sichert Entscheidungen ab. Verteilt und vertieft Architekturwissen. Verbessert die Architektur. Verbessert die Dokumentation.

Kurzum: Architekturbewertung erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit des Gesamtvorhabens deutlich!

Und das Ganze mit sehr überschaubarem Aufwand und Kosten. Verglichen mit dem erzielten Nutzen sind Aufwand und Kosten nahezu vernachlässigbar.

Es gibt etliche Methoden zur Bewertung von Softwarearchitekturen. Keine ist die beste oder geeignetste. Die meisten Methoden haben viele ähnliche Zielsetzungen, Bestandteile und Praktiken. Diese gilt es zu kennen, auszuwählen und geschickt zum Einsatz zu bringen.

Der vielleicht wichtigste Baustein für eine zügige, zielgerichtete und hilfreiche Architekturbewertung ist Erfahrung.  Genau an dieser Stelle bieten die methodischen Bücher zu Architekturbewertung eher wenig und halten sich auch mit Beispielen zurück.

Wir veröffentlichen auf unserem Blog immer wieder Artikel rund um Architekturbewertung, die diese Lücke füllen helfen. Wir haben sehr viele Architekturbewertungen für Kunden durchgeführt und deshalb eine Reihe „Architekturbewertung aus der Praxis“ gestartet, in der wir Einblick in konkrete Situationen aus der Praxis geben. Die konkreten Situationen basieren alle auf realen Projekten und Situationen, die wir erlebt haben, sind aber immer generalisiert und anonymisiert. Pro Artikel beschreiben wir eine Situation und geben für diese Situation konkrete Tipps. Vor allem vergleichen wir auch die Situationen verschiedener Architekturbewertungen und halten Aufwände, Methoden und andere interessante Aspekte gegeneinander. Darüber hinaus gibt es viele weitere Artikel, die sich spezifische Fragestellungen rund um Architekturbewertung vornehmen und in der Tiefe beleuchten.

Damit wollen wir helfen, den richtigen Zeitpunkt für Architekturbewertungen zu erkennen, die richtigen Fragen zu stellen und zu hilfreichen Bewertungsergebnissen zu kommen.

Wenn ihr Unterstützung bei Architekturbewertungen braucht, egal in welcher Situation, oder euch einfach zu Architekturbewertungen austauschen wollt: Meldet euch gerne bei uns!

Architekturbewertung – Essenz und Risiken eines Software-Systems freilegen

Zum Einstieg empfehlen wir diesen Artikel, der einen grundlegenden Überblick über die Notwendigkeit, Wichtigkeit und Mächtigkeit von Architekturbewertung gibt. Er skizziert typische Probleme, die häufig bei Architekturen entstehen und erläutert, warum sie so lange unentdeckt bleiben. Und was Architekturbewertung leisten kann, um diese Probleme früher zu erkennen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Methoden zur Architekturbewertung werden eingeordnet und es wird herausgearbeitet, durch welche Faktoren der Aufwand einer Architekturbewertung bestimmt wird.
In diesem Kurzbeitrag teilen wir unsere Top-Empfehlungen an Büchern, die man lesen kann, um sich mit dem Thema Architekturbewertung tiefer vertraut zu machen. Natürlich gibt es noch viele mehr, aber irgendwo muss man ja anfangen.

Was empfiehlst Du?
Thema: Architekturbewertung

Architekturbewertung aus der Praxis:
Qualitätsdesaster trotz Neuentwicklung

Teil 1 unserer Einblicke in konkrete Situationen aus der Praxis. Häufig geraten auch Neuentwicklungsprojekte, die mit viel Gestaltungsspielraum gestartet sind in Qualitätsprobleme. Schon bevor die Systeme überhaupt in den produktiven Einsatz gebracht werden konnten. Die Probleme beginnen meist schleichend, scheinen behebbar und bauen sich aber immer weiter zu einer Bugwelle auf, bis kaum noch Fortschritt erkennbar ist. Häufig sind Defizite in der Architektur lange unentdeckt geblieben. Eine Architekturbewertung kann den Nebel lichten. Wir skizzieren ein beispielhaftes Projekt und worauf jetzt bei einer Architekturbewertung, sowohl beim Aufsetzen als auch beim Durchführen, geachtet werden muss. Von den Stakeholdern, über die Reviewer, die Methoden bis zur Ergebnisinterpretation und den zu erwartenden Aufwänden.
Eine Sicht auf Berge mit einer Bank zum Hinsetzen.

Architekturbewertung aus der Praxis:
Dienstleister liefert schlechte Qualität

Teil 2 unserer Einblicke in konkrete Situationen aus der Praxis. Unternehmen lassen häufig komplexere Entwicklungsvorhaben durch Dienstleister umsetzen. Dabei haben die Auftraggeber meist wenig konkreten Einblick in die Entwicklungsartefakte und sehen nur regelmäßig Zwischenstände und Demonstrationen. Auch hier können Probleme mit der Qualität (z.B. Performance, Skalierbarkeit, Sicherheit) lange unentdeckt bleiben. Eine Architekturbewertung kann auch hier den Nebel lichten. Meistens hat sich, bis es dazu kommt, schon schlechte Stimmung angestaut und es ist ratsam, externe Reviewer hinzuzuziehen. Wir skizzieren ein beispielhaftes Projekt und worauf bei einer Architekturbewertung, sowohl beim Aufsetzen als auch beim Durchführen, geachtet werden muss. Von den Stakeholdern, über die Reviewer, die Methoden bis zur Ergebnisinterpretation und den zu erwartenden Aufwänden.

Architekturbewertung aus der Praxis:
Architekturentscheidungen vor Gericht

Teil 3 unserer Einblicke in konkrete Situationen aus der Praxis. Wenn wie in Teil 2 beschrieben zwei Unternehmen in einer Auftraggeber-Auftragnehmer Situation zusammenarbeiten und die Qualität nicht stimmt, kommt es oft zu unterschiedlichen Einschätzungen zur Qualität und den Ursachen der Situation. Auch in einer solchen Situation ist eine Architekturbewertung dringend angeraten, um mit neutraler Perspektive eine belastbare Grundlage für ein gerichtliches Verfahren zu schaffen. Wir skizzieren ein beispielhaftes Projekt und worauf bei einer Architekturbewertung, sowohl beim Aufsetzen als auch beim Durchführen, geachtet werden muss. Von den Stakeholdern, über die Reviewer, die Methoden bis zur Ergebnisinterpretation und den zu erwartenden Aufwänden.
Eine Sicht auf Berge mit einer Bank zum Hinsetzen.

Architekturbewertung aus der Praxis:
Patentverletzung oder doch nicht?

Teil 4 unserer Einblicke in konkrete Situationen aus der Praxis. Bei Patentstreitigkeiten ist es manchmal notwendig, sehr detaillierte Analysen auf Ähnlichkeiten in der technischen Umsetzung durchzuführen und zu interpretieren. Diese Analyse ist keine klassische Architekturbewertung. Es können aber viele Vorgehensweisen und Techniken aus der Architekturbewertung zum Einsatz kommen, um eine solide Bewertungsgrundlage für ein Gerichtsverfahren zu schaffen. Wir skizzieren ein beispielhaftes Projekt und worauf bei einer Architekturbewertung, sowohl beim Aufsetzen als auch beim Durchführen, geachtet werden muss. Von den Stakeholdern, über die Reviewer, die Methoden bis zur Ergebnisinterpretation und den zu erwartenden Aufwänden.

In vielen Projekten stellt sich die Frage, ob man bestehende Softwareprodukte nutzen kann, statt alles selbst zu entwickeln. Wenn man die Anbieter der Produkte fragt, passen diese natürlich perfekt. In der Realität dann oft eher nicht so genau. In diesem Artikel beleuchten wir, wie solche Auswahlentscheidungen fundierter getroffen werden können und warum technikferne Präsentationen von Anbietern schnell in eine teure Sackgasse führen. Ausgangspunkt ist ein reales Beispiel aus einem Datenplattform-Projekt, bei dem Management und technische Realität auseinanderklaffen. Wir zeigen, wie wichtig es ist, die Diskussion von oberflächlichen Demos auf fachliche und technische Details zu bringen, wie man mittels kompakter Architekturbewertung hinter die Kulissen blickt und welche Aspekte bei Vergleichsszenarien mehrerer Kandidaten eine Rolle spielen. Deshalb: Skepsis, klare Kriterien und neutrale Bewertung sind entscheidend für tragfähige Produktentscheidungen.

Wenn der Andere einen Hammer hat… – Architektur-Reviews zur Produktauswahl

Ich will sehen.

„Ich will sehen“: So simpel, so wirksam. Dieser Artikel zeigt, wie oft Projekte scheitern, weil Aussagen über Systeme und Funktionen auf vorschnellem Vertrauen statt auf Fakten basieren. Anhand eines realen Beispiels aus einer Datenplattform-Auswahl wird deutlich: Demos und Versprechen reichen nicht, man muss wirklich hinschauen. Nur wer sich die Architektur und Implementierung ansieht, erkennt die echten Stärken, Defizite und Stolperfallen eines Produkts. Der Beitrag macht klar, warum es sich lohnt, neugierig zu bleiben, Fragen zu stellen und vor allem selbst zu prüfen. Und wie dieser pragmatische Ansatz dazu beiträgt, teure Fehlentscheidungen zu vermeiden.
Statusberichte sollen Transparenz schaffen. Doch in der Praxis sieht die Realität oft anders aus: Was im Team als Risiko klar erkennbar ist, erscheint nach oben hin in Management-Reports immer „grüner“. In diesem Artikel wird dieses Phänomen anhand vieler realer Projekterfahrungen beleuchtet: Warum Probleme auf dem Weg nach oben verzerrt werden, welche Folgen das für Entscheidungen und Vertrauen hat und wie dadurch Projekte gefährdet werden. Gleichzeitig geben wir im Artikel pragmatische Hinweise, wie man realistische Einschätzungen wiederherstellt, ehrliche Kommunikation fördert und dafür sorgt, dass die Ampel nicht erst dann rot zeigt, wenn es schon zu spät ist.

Nach oben wird’s immer grüner

”Das macht man heute so!” – Ein mieser Grund für Architektur­entscheidungen!

Oft werden Architekturentscheidungen nicht auf Basis von Fakten oder Analysen getroffen, sondern schlicht, weil „man das heute so macht“. In diesem Artikel zeigen wir, warum solche Entscheidungen problematisch sind. Sie führen zu unnötiger Komplexität, wenig passenden Lösungen und ständiger Getriebenheit. Anhand von Praxisbeispielen wird erklärt, wie Teams solche Oberflächlichkeiten erkennen und durch bewusste, begründete Entscheidungen ersetzen können. Der Beitrag liefert damit pragmatische Ansätze, um Modeentscheidungen durch rationale Architekturarbeit zu ersetzen und Projekte dauerhaft stabil zu halten.
Daten sind nicht nur ein technisches Detail. Sie werden in der Softwarearchitektur aber oft so behandelt. In diesem Artikel zeigen wir, wie häufig Daten in der klassischen Softwarearchitektur und Architekturdokumentation stiefmütterlich behandelt werden – meist beschränkt auf ein Datenmodell oder einen Datenbank‑Layer – und warum das nicht ausreicht. Ausgehend von der Beobachtung, dass Datenaspekte entscheidend für Performance, Sicherheit, User Experience und Integration sind, beleuchtet der Beitrag, welche Themen rund um Daten im Architekturdesign und dabei auch in Architektur-Reviews berücksichtigt werden sollten und wo die gängigen Modelle und Frameworks Lücken aufweisen. Unser Appell: Daten bewusst ins Zentrum der Architekturarbeit rücken, statt sie als Nebenschauplatz zu behandeln.
Ein schlecht auf die Straße geklebter Pfeil

Spotlight auf Daten: Sonst klafft in der Softwarearchitektur eine riesige Lücke

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